SBK und neue BKK Fusionieren22.10.09 - Zum 1. Januar 2010 wollen neue bkk und SBK fusionieren. Das haben die Verwaltungsräte der beiden Krankenkassen heute beschlossen.
Mit der Fusion entsteht eine starke mittelständische Krankenkasse mit über 950.000 Versicherten und mehr als 100.000 Firmenkunden. Die Kunden werden künftig in über 100 Geschäftsstellen von mehr als 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Die am 1. Januar 2010 entstehende Kasse wird SBK heißen. Damit bleibt eine seit über 100 Jahren etablierte Marke bestehen. Das Bundesversicherungsamt muss der geplanten Fusion noch zustimmen.
Äußerst stark vertreten ist das neue Unternehmen im Süden und Südwesten Deutschlands sowie in Nordrhein-Westfalen Die beiden fusionierenden Unternehmen nutzen nach der Fusion die Regionalstruktur der SBK, gründen aber in Südwestdeutschland eine neue Region, nachdem dort die Mitgliederkonzentration deutlich zunimmt. Die neue Region wird Württemberg und Teile Südbadens umfassen. Für die Kunden bedeutet die Fusion ein noch dichteres Geschäftsstellennetz, sie werden auch weiterhin von persönlichen Kundenberatern betreut. Persönliche Beratung und individuelle Betreuung – diesen bestehenden Marktvorteil will das gemeinsame Unternehmen künftig noch verstärken.
Dr. Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der SBK: „Diese Fusion hat eine gute Basis, weil die beiden Partner zueinander passen, solide finanziert sind und die Fusion einen Mehrwert für die Kunden bringt. Wir sind überzeugt, dass unsere Kunden davon profitieren. Durch die Fusion werden wir noch kundennäher.“ Regional würden sich beide Kassen ideal ergänzen: SBK und neue bkk setzen auf erstklassigen Service, individuelle Beratung der Kunden, Betreuung aus einer Hand und umfassende, lösungsorientierte Angebote. Die Fusion, so SBK-Vorstand Unterhuber, sei eindeutig auf Wachstum ausgerichtet.
Ohne Zusatzbeitrag in das Jahr 2010
Wachstum und finanzielle Stabilität bieten auch für die Kunden handfeste Vorteile: Die SBK wird ohne Zusatzbeitrag in das Jahr 2010 gehen. Erst in den vergangenen Wochen waren politische Diskussionen über drohende Zusatzbeträge bereits zu Jahresbeginn aufgekommen. Hans Unterhuber: „Das trägt nur zur Verunsicherung der Bürger bei. Die SBK wird jedenfalls nicht mit einer Belastung für ihre Kunden ins neue Jahr starten.“
SBK und neue bkk hatten am 10. Juli offiziell mit den Fusionsverhandlungen begonnen. An diesem Tag wurden die Vorstände von den jeweiligen Verwaltungsräten beauftragt, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. In nur acht Wochen stellten gemeinsame Projektgruppen beider Unternehmen ein Konzept und einen fertigen Fahrplan auf die Beine, der eine Fusion binnen weniger Wochen ohne Reibungsverluste zulässt. SBK-Chef Hans Unterhuber: „Oft beschäftigen sich Unternehmen vor und lange nach Fusionen mehr mit sich als mit ihren Kunden. Das werden wir nicht machen. Unser Konzept ist darauf angelegt, dass die Übergänge nach außen nicht spürbar sind.“
Quelle: Pressemitteilung der SBK
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