KKH-Allianz für elektronische Gesundheitskarte04.11.09 - Die KKH-Allianz warnt vor einem Stopp der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). „Es wäre falsch, die eGK grundsätzlich in Frage zu stellen“, sagte Vorstandschef Ingo Kailuweit. „Die Verteilung in der Pilotregion Nordrhein muss wie geplant erfolgen.“ Letzteres hat nach Medienberichten aktuell auch Bundesgesundheitsminister Rösler bereits gefordert.
Kailuweit sieht in der eGK die Zukunft: „Es wird Zeit, dass das 21. Jahrhundert mit seinem technologischen Fortschritt endlich auch in den Bereich von Krankenakten, Arztberichten, Rezepten und Abrechnungen Einzug hält. Dadurch wird die Abstimmung zwischen allen Beteiligten vereinfacht. Gleichzeitig kann nicht mehr so leicht Missbrauch betrieben werden, da die Karte ein Lichtbild enthält und im Falle eines Diebstahls wie eine EC-Karte gesperrt werden kann.“ Ein besonderes Augenmerk bei der Entwicklung der neuen Karte galt dem Datenschutz. Durch ein spezielles Verschlüsselungsverfahren und PIN-Eingabe sind die sensiblen Daten vor dem Zugriff Unbefugter geschützt.
Laut Kailuweit ist gegen eine Überprüfung des Projektes Gesundheitskarte nichts einzuwenden, solange es um die Optimierung der organisatorischen Strukturen und die Beschleunigung von Entscheidungen geht.
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