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Arztsuche: Mehrheit setzt auf Mundpropaganda

01.12.09 - Bei der Suche nach dem passenden Arzt verlassen sich die meisten Deutschen auf Tipps von Freunden, Bekannten und Verwandten. Diese Informationsquelle nutzen 81 Prozent, wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz unter 1.000 Befragten ergab. Auf Platz zwei folgen Empfehlungen von Ärzten (59 Prozent), die Hälfte der Befragten nutzt zudem das Telefonbuch bei der Arztsuche.

Informationen der Krankenkassen spielen für jeden Dritten eine Rolle. Am seltensten holen sich die Menschen Informationen von Patientenberatungsstellen (zehn Prozent) und Selbsthilfegruppen (sieben Prozent).

Ärztebewertungen im Internet stoßen auf ein geteiltes Echo; die jüngere Generation signalisiert hier deutlich mehr Zustimmung als die ältere: Während zwei Drittel der 18- bis 30-Jährigen derartige Portale grundsätzlich richtig finden, geht es bei den 65- bis 70-Jährigen nur jedem Fünften so. Nach Ansicht der KKH-Allianz können Ärztebewertungen im Internet einen sinnvollen Orientierungsrahmen für Patienten bilden, hinsichtlich der Qualität ärztlicher Behandlung besitzen sie aufgrund ihrer Subjektivität jedoch wenig Aussagekraft.

Bei der Auswahl des richtigen Krankenhauses wünscht sich eine überwiegende Mehrheit von 68 Prozent zusätzlich zum Rat des einweisenden Arztes noch weitere Informationen. Hier hilft die Kliniksuche der KKH-Allianz im Internet: Nach Eingabe von Behandlungswunsch und Postleitzahl erfährt der Nutzer in wenigen Sekunden, welche Klinik in seiner Umgebung die wesentlichen Qualitätsmerkmale erfüllt.

Quelle: Pressemitteilung der KKH-Allianz



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