Zitat: "Der RSA hat das Ziel, gleiche Ausgangsbedingungen für alle Kassen im Kassenwettbewerb zu schaffen (ich bin längst nicht auf den Kopf gefallen!). Angesichts der Summen, welche die AOKen als Marktführer (ca. 33 % Marktanteil an der gesamten GKV) von anderen Kassen erhalten, muss erwartet werden können, dass die AOKen bezüglich ihres Leistungsangebotes mit anderen Kassen konkurrieren können."
Also Elgin, hier kann man einen ganz anderen Schluss ziehen. Der RSA reicht trotz der hohen Summen immer noch nicht aus, um gerecht zu sein. Er hat es also immer noch nicht geschafft, gleiche Voraussetzungen zu schaffen! Der bisherige RSA gleicht nämlich, von den wenigen Chronikerprogrammen mal abgesehen, nur die Einnahmenseite aus. Aus diesem Grund soll ja mit dem Gesundheitsfonds ein morbiditätsorientierter RSA eingeführt werden, damit auch die Ausgabenseite berücksichtigt wird. D. h. das erste Mal sollen Krankenkassen, bei denen Mitglieder mit kostenintensiven Diagnosen versichert sind, mehr Geld erhalten. Sogar die Politik hat jetzt scheinbar gemerkt, dass es nur so gerecht ist und funktioniert.
Dagegen sein werden natürlich weiterhin die Kassen, (z. B. TK) die aufrund ihrer bisherigen Risikoselektion draufzahlen werden und wahrscheinlich Du (weil der RSA ja schon zig mal im Forum erklärt wurde und Du es immer noch so einseitig siehst).
Zusammengefasst:
Hätte die TK die gleich Morbiditätsstruktur wie eine AOK könnte Sie diverse Leistungen nicht anbieten und wäre teurer.
Hätte die AOK die Struktur der TKK wärs umgekehrt.
Ohne den RSA wäre die Kluft nur einfach um ein vielfaches größer.