Re: Barmer und TK mit tiefroten Zahlen (Gesetzliche Krankenkassen)
hier vielleicht noch einige Gedanken:
- die höchsten Kosten verursacht der Mensch in seinen letzten Lebensjahren
- auf nur 5% der Versicherten entfallen bereits fast 2/3 der Gesundheitsausgaben
=> das sind Punkte, die der Herr Röhl mit seinen populistischen Vorschlägen wahrscheinlich auch nicht ändern kann
- gibt es wirklich eine "Kostenexplosion" im Gesundheitswesen? sicherlich, die absoluten Kosten (in Euro) sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen - aber das gilt für Brot, Kleidung, Autos und andere Konsumgüter ebenfalls - was an der Inflation liegt. Wenn man allerdings die Kosten von der Inflation bereinigt bzw. statt der absoluten Kosten den relativen Anteil der Gesundheitskosten am Bruttoinlandsprodukt (=Summe aller Produkte und Dienstleistungen, die in einem Jahr herstgestellt werden) betrachtet, ergibt sich ein anderes Bild.
- viele technische Produkte sind im Laufe der Zeit entweder stark verbessert oder wesentlich günstiger geworden, manchmal sogar beides (Fernseher, Computer, Waschmaschinen, Autos und vieles mehr) - wieso nicht im Gesundheitssektor?
und der Meinung, das die PKV nicht die Lösung darstellt, kann ich mich nur anschließen...
Schönes Wochenende!
Gruß GKVler