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<title>Krankenkassen-Forum - AOK Baden-Württemberg erhöht Beitragssatz auf 15,1 Prozent </title>
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<title>AOK Baden-Württemberg erhöht Beitragssatz auf 15,1 Prozent </title>
<content:encoded><![CDATA[<p>AOK Baden-Württemberg erhöht Beitragssatz - hohe Arzneikosten </p>
<p>Stuttgart (dpa/lsw) - Nachdem einige Krankenkassen im Südwesten in<br />
diesem Jahr bereits ihre Beitragssätze erhöht haben, zieht die AOK<br />
Baden-Württemberg jetzt nach. Die Mitglieder der größten gesetzlichen<br />
Kasse im Land müssen zum 1. Oktober 0,6 Prozentpunkte mehr zahlen,<br />
teilte die Kasse am Montag in Stuttgart mit. Damit steigt der<br />
Beitragssatz auf 15,1 Prozent. Als Gründe genannt wurden die weit<br />
überdurchschnittlich gestiegenen Arzneimittel- und Krankenhauskosten,<br />
die allein im ersten Halbjahr Mehrausgaben von 100 Millionen Euro<br />
verursachten. Durch die Erhöhung solle die bis Jahresende gesetzlich<br />
vorgeschriebene Entschuldung erreicht werden.</p>
<p>   Die AOK mit ihren 3,7 Millionen Versicherten zwischen Main und<br />
Bodensee hole mit der Erhöhung nach, was bundesweit mehr als 70<br />
Krankenkassen vor Wochen bereits vollzogen haben, hieß es weiter.</p>
<p>   Bei der Innungskrankenkasse Baden-Württemberg bleiben die<br />
Versicherten nach einer satten Erhöhung um 0,8 Prozentpunkte auf 14,4<br />
Prozent zum ersten Juli ebenso verschont wie die Versicherten der<br />
Betriebskrankenkassen. Die 22 BKK im Südwesten mit 1,9 Millionen<br />
Versicherten verlangen einen durchschnittlichen Beitragssatz von 13,8<br />
Prozent. Auch bei der Gmünder Ersatzkasse mit 1,7 Millionen<br />
Versicherten bundesweit herrscht bis zum Ende des Jahres Ruhe an der<br />
Beitragsfront. Hier wurden die Mitglieder bereits zur Kasse gebeten<br />
und zahlen nun mit 14,3 Prozent 0,4 Punkte mehr als zuvor.</p>
<p>   In den Angaben über die Beitragssätze sind jeweils nicht die<br />
allein vom Arbeitnehmer bezahlten 0,9 Prozent des Bruttolohns<br />
enthalten. Diese müssen auf die paritätisch von Arbeitnehmer und<br />
Arbeitgeber finanzierten Beitragssätze aufgeschlagen werden.</p>
<p>   Zum 1. Januar des kommenden Jahres werden die Unterschiede mit<br />
dem Start des geplanten Gesundheitsfonds aufgehoben. Die Branche<br />
erwartet dann einen einheitlichen Beitragssatz um die 15,5 Prozent.<br />
Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums schätzen derzeit<br />
Experten die notwendige Höhe ab. Am 7. Oktober werde das Kabinett<br />
eine entsprechende Rechtsverordnung auf den Weg bringen. Für die<br />
gesetzlichen Kassen herrsche ab 15. November Klarheit über ihre<br />
künftigen Finanzmittel.<br />
dpa gi yysw z2 bö</p>
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<link>https://www.krankenkassentarife.de/forum_frmindex.php?id=2378</link>
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<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 13:39:00 +0000</pubDate>
<category>Gesetzliche Krankenkassen</category><dc:creator>Johnny Info</dc:creator>
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