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<title>Krankenkassen-Forum - Re: AOK der große Gewinner?</title>
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<description>Forum krankenkassentarife.de</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Re: AOK der große Gewinner? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Wunder, dass die AOK am besten dasteht. <br />
Das gute Ergebnis ist Folge des Aufschwungs am Arbeitsmarkt. Und von diesem Aufschwung profitieren solche Kassen am meisten, in denen bisher viele Arbeitslose versichert waren. Wenn diese Arbeitslosen nun sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden, dann steigen die Einnahmen der Kasse!</p>
<p>Und bei welcher Kasse waren wohl die meisten Arbeitslosen?<br />
Sicher nicht in den Betriebs-, Innungs- oder Ersatzkassen!!</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 09:18:00 +0000</pubDate>
<category>Gesetzliche Krankenkassen</category><dc:creator>Mario</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: AOK der große Gewinner? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam glaube ich, dass mit der so oft verschmähten AOK doch zu rechnen ist! <br />
Was passiert mit IKK und Bkk? <br />
Die IKK&quot;n haben doch mit BIG und IKK direkt ihre eigene Konkurrenz im Haus!!!<br />
Und die BKK werden wohl als eine Randnotiz in der Sv-Versicherungs-Geschichte erscheinen. </p>
<p><strong><br />
AOK halten ihre Beiträge stabil</strong></p>
<p><strong>Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vorigen Jahr einen kräftigen Überschuss von rund 1,8 Milliarden Euro verbucht und damit 200 Millionen mehr als 2006. Der Hauptgrund dafür sind Erhöhungen der Beitragssätze durch etliche Kassen. <br />
Der Durchschnittssatz kletterte um 0,6 Punkte auf den Rekordstand von 13,96 Prozent. Dies dürfte Anfang 2009 <br />
die Basis für den geplanten Einheitsbeitrag im Rahmen des &quot;Gesundheitsfonds&quot; bilden.</strong></p>
<p><strong>Die Ortskrankenkassen als größte Sparte kündigen an, ihre Beiträge 2008 stabil halten zu wollen. <br />
Durch die Aufschläge des vergangenen Jahres hatten die <br />
AOK einen Überschuss von 943 Millionen Euro erwirtschaftet. <br />
Die Ersatzkassen brachten es auf ein Plus von 720 Millionen Euro.</strong></p>
<p><strong>Dabei wurde allerdings erneut deutlich, dass die Kassen eher ein Einnahmen- als ein Ausgabenproblem haben. <br />
Die Grundlöhne und damit die Einnahmen je Mitglied bei unverändertem Satz stiegen nur um 0,7 Prozent. <br />
&quot;Die Finanzierungsprobleme der Krankenkassen bleiben damit grundlegend bestehen&quot;, heißt es dazu beim AOK-Bundesverband. &quot;Die günstige konjunkturelle Entwicklung hat sich bei den versicherten Beschäftigten nicht stark bemerkbar gemacht.&quot;</strong></p>
<p><strong>Auch die Leistungsausgaben steigen</strong></p>
<p><strong>Dem stand ein Anstieg der Leistungsausgaben je Mitglied von 3,7 Prozent gegenüber. Deutlich zugenommen haben die Arzneimittelkosten (plus 6,7 Prozent). Der Anstieg ist zum Teil auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer zurückzuführen, aber auch auf neue teure Medikamente. Die Kostensteigerung wäre noch viel höher ausgefallen, wenn nicht die Hersteller von billigen Nachahmerpräparaten ihre Preise um mehr als 30 Prozent gesenkt hätten. Der Grund dafür ist die Regelung, dass die Apotheken jeweils das billigste Präparat abgeben müssen.</strong></p>
<p><strong>Der Verband Pro Generika schätzt, dass diese preisgünstigen Alternativen den Kassen im vergangenen Jahr rund 6,5 Milliarden Euro ersparten. Dies habe jedoch ruinöse Folgen für die Hersteller von Generika. Eine weitere Ersparnis bei den Medikamenten brachten die erstmals erlaubten Rabattverträge zwischen den Kassen und einzelnen Pharmafirmen. Dies ist derzeit Gegenstand zahlreicher Klagen aus der Arznei-Branche vor den Sozialgerichten.</strong></p>
<p><strong>Die Ausgaben für ärztliche Behandlung stiegen um 3,3 Prozent und damit stärker als in den Vorjahren. Dämpfend wirkten sich die Krankenhauskosten aus, die durch die Deckelung und Kopplung an die Grundlohnentwicklung nur um 0,6 Prozent zulegten. Hier wird als Folge der aktuellen Tarifrunde mit einem stärkeren Anstieg gerechnet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind nur noch wenige der insgesamt 219 Kassen verschuldet.</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>[ document info ]<br />
Copyright © FR-online.de 2008<br />
Dokument erstellt am 04.03.2008 um 17:52:02 Uhr<br />
Letzte Änderung am 05.03.2008 um 16:05:43 Uhr<br />
Erscheinungsdatum 05.03.2008 </strong></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 00:17:00 +0000</pubDate>
<category>Gesetzliche Krankenkassen</category><dc:creator>Cyrano</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: AOK der große Gewinner? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Also für mein Verständnis bedeutet es in etwa:</p>
<p>1. Die AOKn haben ihre großen Beitragserhöhungen bereits zu Januar 2007 getätigt - logisch, dass in 2007 große Überschüsse anfallen. Die großen Überschüsse sind zudem für den Schuldenabbau nötig.</p>
<p>2. Die BKKn haben bisher nur teilweise so erhöht, wie nötig - deshalb ja auch wieder die große Erhöhungswelle zu Januar 2008, um ihrerseits die Schulden im System abzubauen.</p>
<p>3. Die IKKn wiederum bauen größtenteils Rücklagen ab, um ihre guten Beitragssätze noch weiter finanzieren zu können. Logisch, dass die Überschüsse sinken.</p>
<p>Aber ich lasse mich auch gern eines Besseren belehren - ich weiß + sehe ja auch nicht alles bzw. nicht alle Zusammenhänge.</p>
<p>Was aber die Frage anbetrifft: &quot;Wenn es 2009 mit den gleichen Beitrag los geht was passiert mit IKK und BKK?&quot; - die verstehe ich nicht wirklich. Was soll mit ihnen passieren? *verwirrtguck*</p>
<p>Freundliche Grüße, Matze.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.krankenkassentarife.de/forum_frmindex.php?id=3487</link>
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<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 09:41:00 +0000</pubDate>
<category>Gesetzliche Krankenkassen</category><dc:creator>Matze</dc:creator>
</item>
<item>
<title>AOK der große Gewinner?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Was bedeutet der Artikel?<br />
Wenn es 2009 mit den gleichen Beitrag los geht was passiert mit IKK und BKK?</p>
<blockquote></blockquote><p>
29. Februar 2008, 19:38 Uhr<br />
KRANKENKASSEN<br />
Beitragserhöhungen sind vorerst vom Tisch</p>
<p>Der Abbau der Arbeitslosigkeit und steigende Löhne haben einen positiven Nebeneffekt: Die Gefahr von Beitragserhöhungen für die Gesetzliche Krankenversicherung ist vorerst gebannt. Die Kassen haben voriges Jahr rund zwei Milliarden Euro mehr eingenommen als ausgegeben.</p>
<p>Berlin - Eine Sprecherin des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen bestätigte heute einen entsprechenden Bericht der &quot;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&quot;. Im vergangenen Jahr nahmen die Kassen rund zwei Milliarden Euro mehr ein als ausgegeben, berichtete die Zeitung unter Berufung auf erste Berechnungen der großen Krankenkassenverbände.</p>
<p>Gesundheitskarten: Mehr Einnahmen als erwartet<br />
DPA</p>
<p>Gesundheitskarten: Mehr Einnahmen als erwartet<br />
Zu Jahresbeginn hatten mehrere Krankenkassen vor einem Beitragsplus von derzeit im Schnitt 14,8 Prozent auf bis zu 15,5 Prozent im kommenden Jahr gewarnt und damit eine heftige Debatte ausgelöst. Mehrere Politiker sahen den 2009 geplanten Start des Gesundheitsfonds als gefährdet an.</p>
<p>Den aktuellen Zahlen zufolge dürfte der Überschuss um mehr als 200 Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis von 1,7 Milliarden Euro liegen, so das Blatt. Allgemein war ein Abschluss auf Vorjahresniveau erwartet worden.</p>
<p>Das Bundesgesundheitsministerium will die offiziellen Zahlen in der kommenden Woche mitteilen. Zu weiter bestehenden Risiken für die künftigen Beitragssätze zählen eine höhere ärztliche Honorierung, mehr Geld für Krankenhäuser und Mehrkosten für Arzneimittel.</p>
<p><strong>Den größten Überschuss weisen dem Bericht zufolge die Allgemeinen Ortskrankenkassen mit 943 Millionen Euro aus.</strong> Der Ersatzkassenverband nennt einen Überschuss von 720 Millionen Euro, hinzu kommen 28 Millionen Euro bei den Arbeiterersatzkassen. Rückläufig waren die Überschüsse dagegen bei Betriebs- und Innungskassen. <strong>Während der BKK- Überschuss auf 285 Millionen Euro mehr als halbiert wurde, schrumpfte der der IKK um gut ein Viertel auf 92 Millionen Euro.</strong></p>
<p>mik/AFP/AP/dpa</p>
<p>URL:</p>
<p>    * http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,538725,00.html</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.krankenkassentarife.de/forum_frmindex.php?id=3486</link>
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<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 23:03:00 +0000</pubDate>
<category>Gesetzliche Krankenkassen</category><dc:creator>Darmstadt</dc:creator>
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