Re: BKK Hochrhein wer kommt dafür auf? (Gesetzliche Krankenkassen)
Die Antwort steht sogar auf derselben Internetseite:
"Rheinfelden , 19.07.07
Fusion rettet BKK Hochrhein-Wiesental
Die BKK Hochrhein-Wiesental ist gerettet. Sie wird mit der Mhplus BKK aus Ludwigsburg fusioniert. Die 120 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben
Foto: BKK Hochrhein-Wiesental
Die BKK Hochrhein war in finanzielle Schieflage geraten. Jahrelang hatte sie Zahlungen an den Risikostrukturausgleich und an die Pflegeversicherung
unterschlagen. Im Juni war bekannt geworden, dass das ein Loch von rund 60 Millionen Euro gerissen hatte (Econo berichtete). Damit finanzierte die
Krankenkasse ihre niedrigen Beitragssätze. Vorstand Karl-Heinz Hartmann wurde inzwischen fristlos entlassen.
Grund für den Zuschlag an die württembergische BKK: Sie ist die größte BKK des Landes – und hat damit die nötigen finanziellen Mittel, um den Fehlbetrag auszugleichen. 22 Millionen Euro bringt sie als Mitgift in die Ehe.
Laut Mhplus BKK wird der Anteil ausschließlich über Rücklagen finanziert, die sich laut Vorstand Winfried Baumgärtner auf insgesamt 40 Millionen Euro
belaufen. Vier Millionen Euro muss die BKK Hochrhein-Wiesental zahlen.
Deshalb erhöht sie ihre Beiträge um 0,2 Prozentpunkte auf 13,3 Prozent – und zieht damit mit dem Fusionspartner gleich. Die restlichen 24 Milllionen Euro schultern die BKKs im Land.
Die neue BKK hat 575 Beschäftigte und betreut an 15 Standorten rund 575.000 Versicherte.
Robert Schwarz"
Quelle: http://www.econo-online.de/html/aktuell/aktuell_u.html?&artikel=731&m=24